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Wenn Getriebe und Motor nicht mehr zusammenhalten wollen: zum 3.Mal Getriebe raus!

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Freitag 30 November 2007 at 22:03

der Fachmann in Tallinn Schraubenloch zwischen Motor und Getriebe bei Facto Auto nach Feierabend auch die Polizei fährt Nissan

Wo kommen die Vibrationen her hatten wir uns schon längere Zeit gefragt. Angefangen bei Ulan-Ude nach dem Kupplungswechsel wurden sie bis zuletzt bei bestimmten Drehzahlen immer stärker. Alles hatten wir abgeklopft im Motorraum, verdächtigt hatten wir abwechselnd alle Teile vom loosen Vergaseraufsatz bis zur Unterbodenstahlschutzplatte. Bei Getriebe und Motor hatten wir zunächst nichts bemerkt. Nun soll das Rätseln ein Ende haben: Wir sind in Tallin, Europa – jetzt rufen wir den ADAC! Nach weniger als 20Minuten steht ein Mechaniker mit dickem LKW vor dem Hostel. Als erstes findet er heraus, dass unsere Kaltstartautomatik kaputt ist. Mit etwas Teflon macht er die Klappe im Vergaser wieder beweglich.

“Da müssen wir wohl doch das Getriebe rausnehmen” gemütlich zwischen den Autos bei Facto Auto Tallin im Keller Facto Auto Tallinn Nordic Nissan

Als wir ihm die Vibrationen vorführen hat er schnell das Problem gefunden: etwa sechs starke Schrauben halten Motor und Getriebe zusammen – zwei davon sind bei uns nicht vorhanden! Wir vermuten, dass die Schrauber bei Ula-Ude nach Kupplungswechsel eine Schraube übrig hatten. Unter der stärkeren Last ist daraufhin wohl die benachbarte Schraube im Gewinde abgebrochen. Etwas genervt von der Schlampigkeit russischer Hinterhofmechaniker fahren wir jetzt zum größten Nissan Autohaus in Tallin. Obwohl wir dort erst nach Feierabend ankommen werden wir noch hineingebeten. Die Mechaniker wollen uns am liebsten gar nicht weiterfahren lassen – wir verschweigen ihnen dann auch besser die letzten 5000km die wir schon mit diesen Vibrationen fahren. Sie behalten das Auto über Nacht da und wollen bis morgen Mittag fertig sein. Zur Reparatur müssen sie das Getriebe komplett ausbauen – nur so kommen sie an die im Gewinde feststeckende abgebrochene Schraube heran. Der Bürochef des Autohauses fährt uns freundlicherweise zurück in die Stadt zum Hostel. Morgen wollen wir dann mit dem Bus wiederkommen..

Tag 24, Die dicke Magarethe und das gemütlichste Hostel der Welt ; -)

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Donnerstag 29 November 2007 at 13:53

Tallin superseacat - Ferry Die dicke Magarethe Laptop oder Teebox?

In Tallin angekommen machen wir eine kleine nächtliche Stadtrundfahrt. Dabei schauen wir schoneinmal wo die Fähre liegt die wir nach Finland nehmen wollen. Am Ende der Straße unseres Hostels steht ein Kanonenturm den die Einheimischen liebevoll die „dicke Magarethe“ nennen. Wir wohnen im Nebenhaus des Oldhouse Hostels. Die sehr charmante Nachtschicht bittet uns herein. Räumlichkeiten sowie die Ausstattung der Gemeinschaftsräume lassen adlige Vorfahren vermuten. Selbst in der Küche ist alles holzvertäfelt, der Geschirrspüler, sogar die Spüle ist in Holz eingefaßt. In Holz und Samt verwahrt man eine gute Auswahl an Tees. Auf dem Küchentisch stehen frische Blumen.

Gemütlich! Spüle und Herd der Geschirrspüler Küchentisch mit frischen Blumen

Tageskilometer: 370, gesamt (mit Hinfahrt): 11.695km, (26.586km). Kilometerstand: 137.966.

Tag 24, Tolli Kontrolli Tsoon

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Donnerstag 29 November 2007 at 08:44

Tolli Kontrolli - Zoll Kontrolle ReisibürooAlkoholi Pood

Was heißt Zollkontrolle auf Estonisch? Richtig: „Tolli Kontrolli“. Mit dem Überschreiten der Grenze ist uns „Eesti“ gleich symphatisch. Bei „Alkoholi Pood“ gibt es Leckereien für Erwachsene und im „Reisibüroo“ bucht man Flüge in ferne Länder..

Tag 23, Riga – ‚Willkommen in der Zivilisation‘

Posted under Grenzerfahrung,Micration (die Fahrt) by martin on Mittwoch 21 November 2007 at 05:56

Ortseingang Riga An der estonischen und der lettischen Grenze gab es dann keinerlei Probleme mehr. Der estonische Zollbeamte schaute ebenfalls in unsere Papiere, aufs Auto und schließlich auf uns. Ob das private Sachen da hinten im Auto wären fragte er.. Mit einem etwas mitleidigem Blick wie „Euch haben die Russen doch sicher schon komplett auseinandergenommen“ winkt er uns durch. Da fühlt man sich doch irgendwie wieder zu Hause, spätestens beim Sichten des blauen EU-Schildes überkam uns eine Art Heimatgefühl. Aus Deutschland kommentiert Andi per Nachricht aufs Handy die erfolgreiche Grenzquerung mit „Willkommen in der Zivilisation!“. (more…)

Tag 23, До свидания Poccия – auf Wiedersehen Russland! „Big Problem“ an der Grenze.

Posted under Grenzerfahrung,Micration (die Fahrt) by martin on Dienstag 20 November 2007 at 14:10

an der Grenze.. Die Grenze.. Die Grenze.., russische Seite Eesti Zoll

20:45Uhr erreichen wir die russisch-estonische Grenze. Der Weg nach Riga führt durch ein kurzes Stückchen Estland hindurch. In 3h 45min läuft mein Visum aus. Hat die Grenze noch geöffnet? Auf dem Hinweg waren wir an viele Grenzen gekommen, die abends schließen. Die russische Grenze in Richtung Ulan Bator beispielsweise schließt um6, für Russen um 7Uhr. Die letzte Stunde Fahrt in Richtung Grenze gab es keinen Gegenverkehr mehr, in unserer Richtung fuhr nur ein einziger russischer Lada. Der Vizekonsul in St.Petersburg konnte uns nichts über die Öffnungszeiten sagen, nur dass uns dann noch größere Probleme erwarteten, falls wir das Visum überziehen würden – Die Grenze hat geöffnet. Am ersten Schlagbaum erhalten wir einen Laufzettel mit Uhrzeit – das Visaproblem wäre damit schoneinmal gelöst.

Der Zöllner schaut in die Papiere, schaut uns an, dann das Auto. „Bolschoi Problem“ sagt er. Wir verstehen, wollen aber nicht verstehen. Nach und nach holen wir weitere „super wichtige“ Dokumente hervor. Er ruft eine Kollegin die seine Worte ins Englische übersetzt. Auch nachdem wir das in Russisch verfasste Schreiben vom Konsulat vorgezeigen, heißt es „Big Problem“. Der Herr Andreas Fießer dem das Auto gehört solle nach Russland kommen um das Auto zu holen. Wir könnten höchstens zu Fuß ausreisen, das Auto bliebe hier. Das konsularische Schreiben und die ADAC-Vollmacht helfen hier offensichtlich nichts. Einen russischen Notar müßte man in der Familie haben.. Wir reden auf den Beamten ein und überhäufen ihn nocheinmal mit Genehmigungen, Empfehlungsschreiben und Schreiben aller Art. Schließlich befiehlt der Chef das Auto auszuräumen. Sollen wir jetzt die Sachen ausladen und dann damit zu Fuß ausreisen?

Die Grenze.., estonische Seite Die Grenze.., estonische Seite Eesti.. EU-Europa!

Wir packen ihm alles hin. Die Rucksäcke, Beutel, Kisten, auch die Dreckwäsche darf er gern durchwühlen, was er dann auch tut. Anschließend kriecht er in die letzte Ecke unseres Autos und wühlt unter den Sitzen und in allen Ecken nocheinmal herum. So müssen sich Bundesbürger früher an der innerdeutschen Grenze gefühlt haben. Für Aufsehen beim Zöllner sorgt meine Packung Anis in der Plastiktüte, auch der Souviniersand aus der Mongolei interessiert ihn. Als er die Verpackung der Ersatz-Zylinderkopfdichtung knicken will muss ich ihn lautstark daran hindern. Jetzt ist sein Interesse geweckt. „Open! Давай! Давай!“. Seine Augen glänzen. Als ich die Pappe öffne und er die Zylinderkopfdichtung sieht entweicht ihm ein leicht enttäuschtes „нето проблем – njeto problem“. Mittlerweile sind wir der Meinung diese Grenze passieren zu dürfen. Warum sonst macht er sich den Aufwand jetzt noch das Auto so gründlich zu inspizieren? Hauptsache er findet dieses eine Souvinier von der Transkontinentalen nicht, das könnte ihm die mittlerweile doch ganz gute Laune wieder verderben. Er kommt an mehreren Wodkaflaschen im Auto vorbei was uns aber keine Pluspunkte verschafft. Der erste Russe auf unserer Reise der keinen Wodka mag? Als er dann endlich fertig ist sollen wir „dawei, dawei“ schnell schnell, die Sachen wieder einräumen. Eine Gepäckreorganisation konnten wir so mit dem Ärger auch nicht verbinden. Bevor er sichs nocheinmal anders überlegt fahren wir aber auch besser schnell los. Um Russland verlassen zu können müssen wir an der letzten Station den Laufzettel wieder abgeben. Nach der Gepäckaktion eben ist dieser zunächst aber verschollen, nach kurzer Suche jedoch wieder auffindbar. Dann öffnet sich der letzte russische Schlagbaum. Mit Unterbrechungen verbrachte ich in den letzten drei Monaten etwa sechs Wochen in Russland, trotzdem bin ich froh nun mit Auto ausreisen zu dürfen. Jetzt zu Fuß in die EU hätten wir unser Zelt wohl gleich an der estonischen Grenzstation mit Blick rüber nach Russland, zum Micra aufgeschlagen. 22:35Uhr, До свидания Poccия, es war meistens sehr schön mit dir. ; -)

Tag 22, Konsulat, Korruption und Kanister geklaut

Posted under Vorbereitung by martin on Montag 19 November 2007 at 19:41

offizielles Schreiben des Vizekonsuls Der Konsul schaute immer wieder fragend in die Gesichter seiner Mitarbeiter „Kommen die beiden denn überhaupt aus dem Land heraus?“ Ganz so hoffnungslos beurteilen wir die Lage allerdings nicht, hatte ich auf dieser Reise doch schon zahlreiche fragwürdige Grenzübertritte erfolgreich absolviert. Uns fehlten die Papiere die dem Zoll erlaubten uns mit Auto aus dem Land lassen zu dürfen, war sich das Konsulat am Ende einig. Da wir die richtigen Papiere nicht mehr besorgen können, lassen wir uns in St. Petersburg vom Vizekonsul des Generalkonsulats wenigstens ein Empfehlungsschreiben verfassen. Er bestätigt, dass es sich bei unserer Tour um eine Wohltätigkeitsaktion handelt und bittet die Behörden der Russischen Föderation, uns nach ihren Möglichkeiten zu unterstützen. Das kann sicher noch sehr hilfreich sein. (more…)

Tag 21, St. Petersburg – Vibrationen und Visaprobleme

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Montag 19 November 2007 at 04:03

vor einer Zugbrücke in St.Petersburg vor einer Zugbrücke in St.Petersburg.. vor der Hermitage St.Petersburg - Blick aufs Wasser

.. .. Ralf brennt auf die Hermitage …

Was den Micra angeht haben wir noch zwei Hauptsorgen: Die Vibrationen, die seit dem Kupplungswechsel in Ulan-Ude auftreten werden immer stärker. Unlokalisierbar vermuten wir loose Schrauben an tragenden Teilen. Da unsere Visa in ein paar Tagen auslaufen, haben wir leider keine Zeit mehr für einen größeren Check durch russische Mechaniker. So hoffen wir, dass das Auto noch bis Riga hält und uns dort geholfen werden kann. Die zweite Sorge betrifft den bevorstehenden Grenzübertritt an sich.

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Es ist offenbar sehr zweifelhaft, ob wir mit dem Micra jetzt die russische Grenze passieren dürfen, da wir keine in Russland beglaubigte Vollmacht vom Eigentümer haben. Den Papieren zufolge gehört das Auto Andi, der von Wladiwostk ja bereits zurück nach Deutschland geflogen war. Ob wir denn in Russland noch in keine Polizeikontrolle geraten wären, fragt uns der deutsche Konsul in Ekaterinburg während unseres Besuchs bei ihm. Sicher sind wir. Schätzungsweise 30 Kontrollen und Stops der Polizei, oft auch incl. Bestechungsanfragen einiger Polizisten. Vorgeworfen wurden uns die unwahrscheinlichsten Vergehen, jedoch niemals nahm ein Polizist Anstoß an den unterschiedlichen Namen in Fahrzeugpapieren und Fahrerlaubnis. Da sie uns nie etwas nachweisen konnten und wir sie meist freundlich aber bestimmt nicht verstehen wollten, gingen sie bisher am Ende immer leer aus. In Wahrheit hätten sie aber jederzeit das Auto konfiszieren können erfahren wir jetzt.

Tageskilometer: 786, gesamt (mit Hinfahrt): 10.712km, (25.603km). Kilometerstand: 136.948.

Iwan der Schreckliche, die Basilius Kathedrale, die Transkontinentale in Kilometern und Gedanken ans Nordkap

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Freitag 16 November 2007 at 14:51

Der rote Platz.. Basilius Kathedrale von fern.. die Sponsoren werden freigelegt.. Ralf und Martin am Ende der Transkontinentalen

Anläßlich des erfolgreichen Feldzuges nach Kasan ließ Iwan der Schreckliche Mitte des 16.Jh. die Basilius-Kathedrale in Moskau erbauen. Kasan hinter uns gelassen, erreichen wir einen Tag später genau diese Stelle – den Roten Platz. Der Rote Platz wirkt zwar kleiner als wir ihn uns vorgestellt hatten, es ist aber schon ein tolles Gefühl hier zu stehen. Die Transkontinentale ist bezwungen! Seit der Zeit als Klaus Bednarz und Gert Ruge in den 80er Jahren für die ARD vom Roten Platz berichteten, wollte ich einmal hierher kommen. Oft standen sie mit dicker Jacke, Pelzmütze und Mikrofonpuschel hinter der Basilius-Kathedrale, da wo wir jetzt stehen (siehe Foto). Dem Baustil nach gibt es in Russland viele ähnliche Kirchen, die Basilius Kathedrale scheint aber doch einmalig. Nach Vollendung des Baus soll Iwan der Schreckliche dem Architekten die Frage gestellt haben, ob dieser nocheinmal eine solch schöne Kathedrale bauen könne. Er könne eine noch schönere Kathedrale bauen antwortete dieser, woraufhin Iwan ihm der Legende nach die Augen ausstechen ließ. (more…)

Tag 20(2) Wo bitte gehts zum Roten Platz?

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Donnerstag 15 November 2007 at 22:00

nicht nur in Sibirien, auch in Moskau werden wir fotografiert.. rote Autos, roter Platz? - wir überholen dich! rote Autos, roter Platz? Abschleppwagen..

Selbst in Moskau sorgen wir noch für Aufsehen und werden fotografiert. In Hinter-Sibirien hatten wir das noch verstanden, aber hier? Egal, wir lächeln für jedes Foto. Wo gehts denn nun zum roten Platz? Das Navigationssystem Ralf schickt uns die Straßen Moskaus rauf und runter. Zwischendurch denke ich ob er auch verstanden hat, dass es hier um rote Plätze und nicht um rote Autos geht. Nett aber, jetzt können wir auch ein Häckchen hinter „Ferrari überholt“ setzen! Dabei weiss doch, wer damals in Russisch aufgepasst hat, dass „Roter Platz“ (russisch“Красная Площадь„) ursrünglich eigentlich „schöner Platz“ hieß. Das russ. Wort „krasny“ bedeutete ursprünglich „schön“ und hat nach und nach erst die Bedeutung, von „rot“ angenommen. Mit den Kremlmauern oder der kommunistischen Vergangenheit hat das „Rot“ hier nichts zu tun. (more…)

Tag 20(1) Transkontinentale geschafft!

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Donnerstag 15 November 2007 at 14:55

Moskau Ortseingang

Wie gesagt, das Ortseingangsschild von Moskau fanden wir recht enttäuschend. Jedes Kuhdorf zwischen Ashgabat und Almaty, zwischen Novosibrisk und Kasan hat einen dicken Aufbau, Skulpturen oder wenigstens einen meterlangen Schriftzug vorzuweisen, das mickrige Ortseingangsschild Moskaus hätten wir ja beinahe übersehen. Der Symbolik verliert es dadurch aber an nichts, haben wir doch durch erreichen dieser Stelle die Transkontinentale endgültig bezwungen. Viel Schweiss, Federn, eine Radaufhängung, die Kupplung, eine Delle von dem riesen Kipper und aufgrund Steinschlags von unten hat uns diese Straße sogar eine Hupe gekostet – um nur ein paar Dinge zu nennen. Den Weg hierher werden wir aber vor allem durch die Menschen in Erinnerung behalten, die wir unterwegs getroffen haben. Deswegen denken wir jetzt auch nicht an die Strapazen Sibiriens, sondern eher an die aufgeschlossenen und dort besonders hilfbereiten Leute, ohne deren Hilfe wir jetzt hier nicht stünden.

Tageskilometer: 1075, gesamt (mit Hinfahrt): 9926km, (24.817km). Kilometerstand: 136.162.

Tag 19(2) Eine neue Hupe und durch die Nacht bis Moskau

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Mittwoch 14 November 2007 at 10:39

hier gehts zum Remont.. mit dem Brecheisen.. ähnlich wie in Krasnojarsk.. Tatarstan

Nach dem Kulturprogramm haben wir noch eine ganz ander Sorge. Unsere Hupe ist schon seit etwa einer Woche nicht mehr funktionstauglich. Als Grund vermuten Steinschlag von unten. Morgen sind wir in Moskau, danach in St. Petersburg – eine Hupe wäre in Großstädten dieser Kategorie sicher sehr sehr nützlich. Im norden von Kasan finden wir schließlich eine Ansammlung von Garagen, die uns sehr an das Werkstattviertel in Krasnojarsk erinnert. und tatsächlich: hier wird uns geholfen! Ohne Hebebühne ist es nämlich kaum möglich die Hupe auszubauen, sitzt sie doch vorn links unter der Schürze. Trotz Hebebühne muss der Master hier das große Brecheisen ansetzen um die alte Hupe loszubekommen. Eine funktionierende Hupe ist schnell gefunden und eingebaut. Stolz unterschreiben unsere beiden Helfer auf dem Micra mit einem dickem Verweis auf Tatarstan. (more…)

Tag 19, Vladimir, Kasan und die größte Moschee Europas

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Dienstag 13 November 2007 at 19:00

Vladimir sieht den Micra wieder Vladimir unterschreibt.. Birnenwechsel im Kronenleuchter der größten Moschee Europas die größte Moschee Europas

Heute gehts nach Kasan. Dort wollen wir Vladimir besuchen. Vladimir hatte unsere Micras auf dem Hinweg die letzten Kilomenter nach Wladiwostok huckepack auf einem seiner Trucks mitgenommen. Da wir vergessen hatten ihn auf dem Micra unterschreiben zu lassen, müssen wir ihn hier noch einmal aufsuchen. Er lebt und arbeitet in Kasan „bei Moskau“ wie er sagt. Kasan liegt aber tatsächlich über 800km vor Moskau und ist selbst eine Hauptstadt. Kasan ist die Hauptstadt der autonomen russischen Teilrepublik Tatarstan. Hier, im Land der Tataren, fließen nicht nur Kasanka und Wolga zusammen, hier treffen viele Kulturen aufeinander. (more…)

200km/h mit 54PS aus dem Jahr 1985. 981ccm Micrapower!

Posted under Micrakosmos,Micration (die Fahrt) by martin on Dienstag 13 November 2007 at 14:08

knapp 200 Stundenkilometer..Unglaublich! Zwischen 11Uhr und 12Uhr schaffen wir heute knapp 198 Kilometer! Das kann nicht möglich sein denkt ihr jetzt? Ein Liter Hubraum aus dem Jahr 1985 kann das mit seinen 54PS kaum leisten? Tatsächlich aber haben wir solche Rekorde auf der Fahrt von Wladiwostok hierher schon sechs Mal verzeichnet. Die Tatsache, dass die Erde sich dreht machts möglich. Heißen Dank an die Zeitverschiebung.

Tag 18, deutscher Konsul und russisches Marine Corps

Posted under Micration (die Fahrt) by martin on Mittwoch 7 November 2007 at 03:48

Aufkleber.. Visitenkarte vom russischen Marine Corps Marine Corps Aufkleber und Visitenkarten Polizeistation

Wir werden mal wieder an einer Ampel aus dem Auto neben uns angesprochen. Drin sitzen Offiziere des russischen Marine Corps. Sie geben uns Aufkleber und dann auch noch ihre Visitenkarten rüber. Wir sind nun wirklich keine Fans jeglichen Militärs – ein Aufkleber kommt trotzdem an die Frontscheibe, vielleicht beeindruckts die nächste Polizeikontrolle oder den russischen Zoll. (more…)

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