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Tag 31(2), Die Mutter aller Schlaglöcher

Posted under 10_Mongolei,Micration (die Fahrt) by martin on Donnerstag 23 August 2007 at 12:00

Ich fahre bereits ein paar Wochen zusammen mit Matthias im Auto. Meine geheimen Vermutungen gehen ja schon lange dahin, dass er die Schlaglöcher sucht, einen genetischen Schlaglochdetektor besitzt und deshalb immer recht zielsicher –auch bei hohen Geschwindigkeiten– die Schlaglöcher trifft. Diesmal hat er aber den Vogel abgeschossen. Sein neuester Fund übertrifft jedenfalls beim Parameter „Tiefe“ alles bisher dagewesene. Siehe Fotos.

Mitten auf einer eigentlich guten Straße in Ulan Bator. Mitten auf einer eigentlich guten Straße in Ulan Bator. Mitten auf einer eigentlich guten Straße in Ulan Bator.

An dieser Stelle bietet es sich an, einmal die Fießerschen Parameter für Schlaglöcher  aufzuzählen: Tiefe, Höhe (inverse Schlaglöcher), Breite (ganze Fahrbahnbreite ja/nein), Wasser drin, Regen, Steigung, Kurve, Schotterpiste, Teer, Gesamtbreite der Fahrbahn, Gegenverkehr, Frequenz (Eins auf 100km oder 100 auf einem Meter).

Meine Lieblingsschlagloch-Art ist das was man beim Mountainbiken Bomb-Hole nennt. Ein Schlagloch, das zirka die fünffache Micralänge und die dreifache Micratiefe besitzt. Man fährt hinein, wird am Tiefpunkt in die Federn gedrückt, welche anschließend die Kiste wieder aus dem Loch herauskatapultieren. Auf der Transkontinentalen werden diese Löcher auch oft „Umleitung“ genannt.

Zwei Sachen will ich der Korrektheit halber noch nachschieben: Erstens waren die Straßen in der Mongolei in gutem Zustand (jedenfalls auf unserer, der Nordroute) und zweitens hat Matthias doch keinen besonderen Schlaglochdetektor. Denn wenn die Fießerschen Parameter Grenzwerte erreichen, kommt selbst der beste Fahrer und dickste Jeep nicht um aufsetzen, schleifen und schlagen herum – genauso erlebt auf Putins-Superhighway.

Tag 31(1), Kultur, Polizei und Reifendruck: Fotos

Posted under 10_Mongolei,Bilder,Micration (die Fahrt) by martin on Donnerstag 23 August 2007 at 06:00

Kultur..In der Mongolei haben wir natürlich nicht nur das Ziel der Mongolrally und Schlaglöcher gefunden, ausserdem gab es viel Kultur zu sehen. Als wir von einem Tempel zurück zu den Auto kamen, zahlten wir jedoch den Preis für unser Interesse an Volk und Religion. Ein gutes Dutzend Kinder sass um unsere Autos herum – sie hatten einen riesen Spass uns die Luft aus den Reifen herauszulassen! (siehe Fotos) Sechs Reifen mussten anschließend wieder aufgepumpt werden – dabei blieben unsere beiden Pumpen auf der Strecke. Ein freundlicher Mongole stellte uns dann aber nicht nur seine Pumpe zur Verfügung, sondern pumpte auch noch selbst. Seine Luftpumpe segnete am Ende ebenfalls das Zeitliche.
Tempel in Ulan Bator ..Tempel.. ..Tempel.. ..Kultur.. … … Mal ein Bild von allen Vieren! ..Tempel.. …

Ansonsten gibt es nur noch zu erwähnen, dass die mongolische Polizei Matthias und mir fast den Micra abgenommen hätte, während Peter und Andi bei dem anderen den Auspuff schweissen ließen. Da der Polizist sogar Deutsch konnte, konnten wir ihn leider -wie sonst üblich nicht nicht verstehen. Nach langen Diskussionen fuhren wir ihm am Ende einfach davon.

Nachdem uns Kinder die Luft aus 6 Reifen rausgelassen hatten. ..musste gepumpt werden.. ..dabei sind drei Pumpen draufgegangen.. ..war wohl sehr anstrengend das Pumpen..ich musste leider fotografieren.. ;-) mongolisches Essen mongolisches Essen Jeder hat einen anderen Reiseführer. Matthias’ neuer Freund. Handy auf mongolisch will vielleicht jemand telefonieren? … am Tempelausgang die besten Wünsche

Die mongolische Handy-Lösung will ich Euch ebenfalls nicht vorenthalten (die Herrschaften mit dem Mundschutz) , ebenfalls Impressionen vom besonders interessanten mongolischen Essen (siehe Fotos).

Tag 30, Mongolrally Ende – Zwischenstop für uns.

Posted under 10_Mongolei,Bilder,Micration (die Fahrt) by martin on Mittwoch 22 August 2007 at 12:00

Wir haben es geschafft. Wir befinden uns am Ziel der Mongolrally – für uns, für die Mogelrally allerdings nur ein Zwischenstop. Die Kindergarten-Kilometer von London nach Forchheim hatten wir uns zwar erspart, aber alles andere, Zentralasien, Kasachstan und Russland gemeistert. Hier, am Ziel sehen wir Autos, die es ebenfalls geschafft haben, einige offensichtlich aber nicht mehr mir eigener Kraft.

Mongolrally - End of Road am Ziel der Mongolrally durch die Wüste Gobi eine kleine Beule? Der berühmte Mini von der Mongolrally 2005 Der berühmte Mini von der Mongolrally 2005 Der berühmte Mini von der Mongolrally 2005 End of Road. Mongolrally 2007 End of Road. Auch ein Taxi schaffte den Weg von London hierher! Eine Felge als Blumentopf - und was für eine!!

Dieser Zielstrich in Ulan Baatar ist aber nicht unser Zielstrich. Wir haben die wahrscheinlich schwersten Kilometer über die Transkontinentale noch vor uns. Über 4000 Kilometer sind es von hier nach Wladiwostok. Ulan Baatar ist aber der Punkt ab dem uns „nichts mehr passieren“ kann. Es ist das Zwischenziel, nachdem ohne schlechtes Gewissen wieder nach Hause fahren könnten. Dass wir aber weiterfahren steht außer Frage. Wladiwostok, wir kommen!

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